Zeichen für ökologische und ökonomische Modelle. Nachprüfbare
Kriterien für Emissionen, Produktion und Recycling.
Ganzheitliche Betrachtung des Automobils. Umweltgerechte Modelle
für jedermann schaffen Breitenwirkung.
Renault macht
umweltbewussten Kunden die Entscheidung für ein neues Auto
leicht: Mit dem Gütesiegel „eco2” kennzeichnet das Unternehmen
ab sofort auf einen Blick Fahrzeuge, die sowohl strenge
Umweltanforderungen erfüllen (ökologisch sind) als auch
erschwinglich (ökonomisch) bleiben. Dazu hat Renault objektiv
nachprüfbare Kriterien festgelegt, die einer ganzheitlichen
Betrachtung folgen und lückenlos den Produktions-, Nutzungs- und
Wiederverwertungsprozess eines Modells über seinen vollständigen
Lebenszyklus berücksichtigen.
Das neue Gütesiegel
„eco2” erhält ein Modell, wenn es
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nicht mehr als 140
Gramm CO2 je Kilometer ausstößt oder mit Biokraftstoffen
betrieben wird (Ethanol E85 oder Biodiesel B30). 140
g/km CO2 entsprechen einem Kraftstoffverbrauch von 5,3
Litern Diesel je 100 Kilometern oder 5,9 Litern Benzin
je 100 Kilometer. |
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in einem Werk
hergestellt wird, das nach der internationalen Norm ISO
14001 zertifiziert ist, die strenge Umweltauflagen
enthält. |
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zu 95
Prozent recycelt werden kann und mindestens fünf Prozent
recycelte Kunststoffbauteile enthält. |
Renault zählt schon
heute zu den drei Automobilherstellernmit dem niedrigsten
durchschnittlichen CO2-Ausstoß und dem geringsten
Kraftstoffverbrauch in Europa. Im Rahmen des Business Plans
„Renault Vertrag 2009” hat das Unternehmen seinen Einsatz
für den Umwelt- und Klimaschutz nachdrücklich unterstrichen
und bekräftigt, die Emissionen weiter zu senken. Ab 2008
will Renault eine Million Fahrzeuge verkaufen, die weniger
als 140 Gramm CO2 je Kilometer ausstoßen, davon ein Drittel
sogar weniger als 120 Gramm CO2 je Kilometer.
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Renault Next,
Hybride Auto ---->
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Biological water
treatment, Flins |
Water soluble paint
booth, Flins |
Disassembly for
recycling Guyancourt |


Master Biodiesel
B30 |
Aktuell
sind über 90 Prozent (39 Werke) aller
Produktionsstätten der Renault Gruppe nach
ISO 14001 zertifiziert. Das heißt: Der
Umweltschutz ist systematisch im Management
verankert, und bei allen täglichen Aufgaben
und firmenpolitischen Entscheidungen werden
Umweltaspekte gleichberechtigt
berücksichtigt. Dazu gehören die stetige
Verringerung des Wasser- und
Energieverbrauchs, der Geräuschemissionen
sowie des Abwasservolumens. Im
Zertifizierungsprozess befinden sich
momentan die Werke in Russland und Marokko.
Als
drittes Kriterium verlangt daher das eco2
Gütesiegel eine Recyclingquote von 95
Gewichtsprozent. Modelle nach eco2 müssen
darüber hinaus fünf Prozent wiederverwertete
Kunststoffbauteile enthalten. Im neuen
Twingo sind es bereits neun Prozent, im
aktuellen Clio knapp zehn Prozent, im Modus
sogar 13 Prozent.
Renault
zählt schon heute zu den drei
Automobilherstellernmit dem niedrigsten
durchschnittlichen CO2-Ausstoß und dem
geringsten Kraftstoffverbrauch in Europa. Im
Rahmen des Business Plans „Renault Vertrag
2009” hat das Unternehmen seinen Einsatz für
den Umwelt- und Klimaschutz nachdrücklich
unterstrichen und bekräftigt, die Emissionen
weiter zu senken. Ab 2008 will Renault eine
Million Fahrzeuge verkaufen, die weniger als
140 Gramm CO2 je Kilometer ausstoßen, davon
ein Drittel sogar weniger als 120 Gramm CO2
je Kilometer.
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<140 gr co2/km |
ISO 14001 |
95% recycling |
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Trafic Biodiesel
B30 |
Mégane BioEthanol
E85 |
Modus recycling |
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Trafic Biodiesel
B30 |
Logan Eco² |
Kangoo Natural Gas
for Vehicles (NGV) |
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Well to wheels
approach |
Renault greift damit aktiv
möglichen künftigen gesetzlichen Regelungen voraus, die derzeit
EU-weit diskutiert werden. Der neue Twingo ist in allen
Versionen das erste Modell, das dieses Gütesiegel erhält,
weitere Fahrzeuge werden kurzfristig folgen. Dazu werden der
Clio 1.2 16V TCE 100, der Mégane1.5 dCi 105 FAP, der Mégane 1.6
16V Bioethanol E85 sowie die leichten Nutzfahrzeuge Trafic 2.0
dCi Biodiesel B30 und Master 2.5 dCi Biodiesel B30 gehören.
Große Breitenwirkung im Fokus
Renault verfolgt darüber
hinaus das Ziel, dass die umweltgerechten Fahrzeuge weiter für
breite Käuferschichten bezahlbar bleiben. Vor dem Hintergrund
der angestrebten Breitenwirkung ist hier der ökonomische Faktor
sehr wichtig. Dabei sollen gleichzeitig preisgünstige und
effiziente Lösungen gefunden werden, um auch den Geldbeutel des
Kunden zu schonen. Einer der viel versprechenden Ansätze, um die
Emissionen zu verringern, ist das so genannte „Downsizing” bei
konventionellen Verbrennungsmotoren: Motoren mit weniger Hubraum
oder Zylindern produzieren geringere Reibungsverluste, was zu
einem günstigeren Wirkungsgrad führt. Bei gleicher Leistung
sinkt der Kraftstoffverbrauch und damit auch das
Emissionsvolumen um 15 bis 20 Prozent. Aktuelles Beispiel ist
der neue Vierzylinder-Benzinmotor 1,2-Liter-16V-TCE mit 74
kW/100 PS. Er leistet so viel wie ein 1,4-Liter-Motor und bietet
mit 145 Nm das Drehmoment einer 1,6-Liter-Maschine. Trotzdem
benötigt das Triebwerk in den Kompaktmodellen Modus und Clio
lediglich 5,9 Liter Superbenzin pro 100 Kilometer, was einem
CO2-Ausstoß von 139 Gramm je Kilometer entspricht.
Das Gleiche gilt für die
Dieseltriebwerke: Ein Renault 19 mit 1,9 Liter Dieselmotor und
68 kW/93 PS verbrauchte 1993 im Durchschnitt 6,5 Liter Diesel je
100 Kilometer und stieß 172 Gramm CO2 je Kilometer aus. Sein
moderner Nachfolger im Mégane hat zwar nur noch 1,5 Liter
Hubraum, leistet aber 76 kW/103 PS und konsumiert lediglich 4,5
Liter Dieselkraftstoff je 100 Kilometer bei einer
Kohlendioxid-Emission von nur 120 g/km.
Darüber hinaus will der
Automobilhersteller bis 2009 den Anteil der Modelle, die mit
Biokraftstoffen fahren können, deutlich erhöhen. Ab diesem
Zeitpunkt soll die Hälfte aller in Europa verkauften Renault
Fahrzeuge mit Ottomotor neben Benzin auch Bioethanol als
Kraftstoff nutzen können. Der Beimischungsanteil von Biodiesel
soll bei den Selbstzündern der Marke auf 30 Prozent steigen. Die
„Alliance for Synthetic Fuels in Europe” (ASFE), die Renault
zusammen mit anderen Automobilunternehmen sowie
Mineralölkonzernen gegründet hat, fördert die Nutzung von
synthetischen Kraftstoffen. Diese spielen eine wichtige Rolle
auf dem Weg zur emissionsfreien Mobilität mit
wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen.
Synthetische Kraftstoffe
zeichnen sich dadurch aus, dass sie nahezu schwefelfrei sind und
auch so gut wie keine aromatischen Kohlenwasserstoffe enthalten.
Sie werden aus Erdgas (Gas to Liquid = GtL), Kohle (Coal to
Liquid = CtL) oder Biomasse (Biomass to Liquid = BtL)
hergestellt.
Treibhausgas um bis zu 90 Prozent verringern
Weil Pflanzen während ihres
Wachstums Kohlendioxid aus der Atmosphäre aufnehmen, lässt sich
mit synthetischen Kraftstoffen aus Biomasse dieses Treibhausgas
um bis zu 90 Prozent verringern. Bei der Betrachtung von der
Pflanze bis zum Fahrzeug beträgt das CO2-Einsparvolumen von E85
Ethanol rund 70 Prozent, für B30 Biodiesel rund 20 Prozent im
Vergleich zu Kraftstoffen auf Mineralölbasis.
Weiterer Vorteil:
Unabhängig davon, ob sie in reiner Form oder als Beimischung zu
herkömmlichen Kraftstoffen verwendet werden, ist der Vertrieb
der Biotreibstoffe über das vorhandene Tankstellennetz möglich.
Aufgrund ihrer Qualität und guten Verbrennungseigenschaften
eröffnen diese Treibstoffe zudem die Möglichkeit,
Motorenkonzepte speziell auf die Kraftstoffqualität
maßzuschneidern, um so die Schadstoffemissionen weiter zu senken.
Auch Partikelemissionen reduziert
Renault nimmt nicht nur bei
der Verringerung des CO2-Ausstoßes eine führende Rolle ein,
sondern treibt auch die Senkung der Dieselpartikelemissionen
voran. So rüstet der Hersteller inzwischen die meisten
Pkw-Baureihen sowie den Großteil der leichten Nutzfahrzeuge mit
dem umweltschonenden Rußpartikelfilter aus: Der Abgasreiniger
ist für die Modelle Modus, Clio, Mégane, Scénic, Laguna, Espace
und Vel Satis sowie für die Transporter Trafic und Master
erhältlich.
Grundlage für alle Renault
Aktivitäten sind die bereits 1995 verabschiedeten Renault
Umweltrichtlinien. Sie werden bis heute eingehalten und umfassen
in erster Linie umfangreiche „Life Cycle Analysen” für alle
Fahrzeugtypen, mit denen die Auswirkungen auf die Umwelt über
den gesamten Produktlebenszyklus ermittelt werden. Dies betrifft
alle Bereiche, von der Produktion und dem Vertrieb über den
Kraftstoff- und Ressourcenverbrauch bis hin zur Wiederverwertung.
Wasser- und Energieverbrauch nachhaltig gesenkt
Im Rahmen dieser Analysen
wurden konkrete Maßnahmen für die umweltschonende Fertigung von
Fahrzeugen eingeführt und von der unabhängigen International
Standards Organisation (ISO) zertifiziert, ein wesentlicher
Baustein für das Gütesiegel eco2. Renault arbeitet hier eng mit
seinen Zulieferern zusammen. Auf diese Weise verringerte das
Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren den Energieverbrauch
für die Produktion eines Fahrzeugs im Mittel um 25 Prozent und
den Wasserverbrauch um 57 Prozent, im Werk Sandouville in den
vergangenen sechs Jahren sogar um drei Viertel.
Renault Modelle zeichnen
sich über alle Fahrzeugklassen hinweg durch ihre exzellente
Recyclingfähigkeit aus: Komponenten, die aus mehreren
Werkstoffen bestehen, lassen sich nach einem besonderen
Verfahren sortenrein trennen und somit effizient wiederverwerten.
Die Arbeit wird durch die unkomplizierte Demontage erleichtert.
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